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ACE-High-System, AFCENT,ab 1958 > Deutschland > Umgebung - Militärische Objekte > Nike-FlaRak Stellungen

Militärische Objekte in Deutschland
Info Seite
Nideggen Nike Hercules Site (Thum)
50°42'44.29"N/6°32'01.68"E - 230 m.üNN
Status          : Aufgegebene Nutzung
Status heute: Private Nutzung (Landwirtschaft)
Kapellen Nike Hercules Site (Neuss)
51°09'07.91"N/6°38'31.59"E - 65 m.üNN
Status          : Aufgegebene Nutzung
Status heute: Kommerzielle Nutzung (Museum)
Hinsbeck Nike Hercules Site (Grefrath)
51°20'57.75"N/6°19'55.51"E - 35 m.üNN
Status          : Aufgegebene Nutzung
Status heute: Kommerzielle Nutzung



Xanten Nike Hercules Site (Sonsbeck)
51°38'45.32"N/06°24'28.01"E - 20 m.üNN
Status          : Aufgegebene Nutzung
Status heute: Private Nutzung (Landwirtschaft)
Bedburg Nike Hercules Site (Kirchherten)
51°01'20.07"N/06°29'57.62"E - 107 m.üNN
Status          : Aufgegebene Nutzung
Status heute: Private Nutzung (Landwirtschaft)



Status/Status heute:
Aufgegebene Nutzung       (Aufgegebene Nutzung der Liegenschaft; Technische Anlagen nicht mehr vorhanden)
Aufgegebene Liegenschaft (Aufgegebene Nutzung der Liegenschaft; im ungesicherten Zustand)
Versiegelte Liegenschaft     (Liegenschaft ist versiegelt und nicht zugänglich)
Renatuierte Liegenschaft    (Das Gelände der Liegenschaft wurde renatuiert und ist nicht mehr erkennbar.)
Militärische Nutzung            (Aktive miilitärische Liegenschaft; im gesicherten Zustand)
Militär Terrain                  (Liegenschaft befindet sich im gesicherten militärischen Gebiet)
Aktive Nutzung                    (Liegenschaft wir aktiv genutzt, Nutzung unbekannt)
Private Nutzung                   (Liegenschaft wird privat genutzt)
Kommerzielle Nutzung          (Liegenschaft wird kommerziell genutzt)
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Link Seiten, Wikipedia

Thema - Nike (Rakete) [1]
Autor   - Wikipedia
Quelle  - Wikipedia
ULR     - Wikipedia

Thema - Nike Hercules [2]
Autor   - Wikipedia
Quelle  - Wikipedia
ULR     - Wikipedia

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Die Entstehung des "Nike Raketen Systemes"
"Der erste Bodentest der Rakete erfolgte im September 1946 auf dem „White Sands Proving Ground“ in New Mexico. Der erste (noch ungelenkte) Start wurde eine Woche später durchgeführt, wobei die Rakete Kameras und Messgeräte anstelle eines Gefechtskopfes trug. Im Jahr 1947 wurden die Testflüge weitergeführt, während gleichzeitig Experimente zur Zielverfolgung mittels eines Monopuls-Radars erfolgten. Allerdings kam es durch Probleme mit der Zuverlässigkeit der Booster zu erheblichen Verzögerungen im Zeitplan, so dass 1948 beschlossen wurde, die ursprüngliche Konfiguration zu verwerfen und stattdessen den vom Allegheny Ballistics Laboratory entwickelten einteiligen Booster des „RIM-2 Terrier“-Raketenprogramms der US-Navy anzupassen. Nachdem die Probleme gelöst waren und das Projekt rasche Fortschritte machte, wurde im Januar 1949 mit Western Electric, den Bell Laboratories und Douglas Aircraft ein Vertrag über die Produktion von 1.000 der nun „SAM-A-7“ genannten „Nike Ajax“-Raketen und 60 Bodeninstallationen abgeschlossen. Im Februar 1951 gelang der erste Abschuss einer „QB-17“-Drohne auf dem Versuchsgelände von White Sands, woraufhin der Aufbau einer Lehrbatterie durch das Army Anti-Aircraft Command (ARAACOM) erfolgte und die Ausbildung von Bedienungsmannschaften begann. Im März 1954 wurde die erste reguläre „Nike Ajax“-Einheit in Fort Meade, Maryland, aufgestellt. Im Laufe der nächsten vier Jahre wurden rund 200 Batterien um Großstädte und strategische Ziele in den nördlichen USA aufgebaut.

In der Bundesrepublik wurde zu Anfang der 1960er Jahre die Ausrüstung der Bundeswehr mit Flugabwehrraketensystemen US-amerikanischer Produktion beschlossen. Sie sollten die nunmehr deutlich überforderte Fla-Rohrartillerie ablösen. Für die Bekämpfung von hoch fliegenden Zielen (überwiegend Bomber) fiel die Wahl auf das schwere Flugabwehrraketensystem „Nike Ajax“ (später auf „Nike Hercules“ umgerüstet). Die Bekämpfung von Flugzielen in niedrigen und mittleren Höhen (insbesondere Jagdbomber) sollte das System MIM-23 HAWK übernehmen. In Deutschland wurden während des Kalten Kriegs die 2-kT-Nuklear-Sprengköpfe BXS und die 40-kT-BXL zu möglichen Boden-Boden- und Boden-Luft-Einsätzen bereitgehalten. Sie standen unter der Aufsicht der Streitkräfte der Vereinigten Staaten und konnten nur durch diese scharf gemacht werden.

Die meisten amerikanischen Nike-Systeme wurden im April 1974 aufgrund des SALT-1-Abkommens außer Dienst gestellt. Bereits vor der Wiedervereinigung begann auch die Außerdienststellung der deutschen FlaRak-Systeme „Nike Hercules“." [1]

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Bild - Quellenangaben

(1) Google Earth/Google Street

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Text - Quellenangaben

[1] Wikipedia, Nike (Rakete)

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Nike_(Rakete)

[2] Wikipedia, Nike Hercules 

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Nike_Hercules

 
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