8 S.F. de la Crusnes Übersicht - ACE-High-Journal

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ACE-High-System, AFCENT,ab 1958 > Frankreich > Umgebung - Militärische Objekte > Maginot Linie - WKII > 8 S.F. de la Crusnes

Militärische Objekte in Frankreich
Übersicht - Règion Fortifèe de Metz - 8 S.F. de la Crusnes
8 S.F.de la Crusnes
[G.O.] [Artilleriewerk] [Werknummer A2]
49°26'55.34"N/5°40'06.27"E -303 m.üNN
Status          : Aufgegebene Nutzung
Status heute: Museum (Militär Terrain)



Status/Status heute:
Aufgegebene Nutzung       (Aufgegebene Nutzung der Liegenschaft; Technische Anlagen nicht mehr vorhanden)
Aufgegebene Liegenschaft (Aufgegebene Nutzung der Liegenschaft; im ungesicherten Zustand)
Versiegelte Liegenschaft     (Liegenschaft ist versiegelt und nicht zugänglich)
Renatuierte Liegenschaft    (Das Gelände der Liegenschaft wurde renatuiert und ist nicht mehr erkennbar.)
Militärische Nutzung             (Aktive miilitärische Liegenschaft; im gesicherten Zustand)
Militär Terrain                  (Liegenschaft befindet sich im gesicherten militärischen Gebiet)
Aktive Nutzung                    (Liegenschaft wir aktiv genutzt, Nutzung unbekannt)
Private Nutzung                   (Liegenschaft wird privat genutzt)
Kommerzielle Nutzung          (Liegenschaft wird kommerziell genutzt)
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"Organisation dè Frontières en 1939 - 1940" [2]
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Link Seiten, Wikipedia
Thema - Liste der Ouvrages der Maginot-Linie [1]
Autor   - Wikipedia
Quelle  - Wikipedia
URL     - Wikipedia
Thema - Maginot-Linie [2]
Autor   - Wikipedia
Quelle  - Wikipedia
URL     - Wikipedia
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"Befestigungsanlagen

Artilleriewerk (frz. Gros Ouvrage) [G.O.]
Innerhalb der Maginot-Linie stellten diese Werke die größten Befestigungsanlagen dar. Immer findet sich hier die große räumliche Trennung zwischen Kampfblocks und Eingangsanlagen, um abseits vom Gefecht neue Mannschaften und Munition nachführen zu können. Zwischen 250 und 1100 Mann waren darin untergebracht und konnten dank eigener Stromversorgung, großen Vorräten an Lebensmitteln, Trinkwasser, Kraftstoff und Munition für längere Zeit völlig autark den Feuerkampf führen. Bestehend aus zwischen 4 bis 17 Kampfblöcken verfügten diese Anlagen je nach ihrem Auftrag über eine bestimmte Anzahl von 7,5-cm-Kanonen, 13,5-cm-Haubitzen und 8,1-cm-Granatwerfern.

Beobachtungsbunker (frz. Observatoire)
Als die eigentlichen Augen der Maginot-Linie waren diese auf erhöhter Position erbauten Bunker mit etwa 3,5 m dicken Betondecken versehen, um auch stärkstem Artilleriebeschuss standzuhalten. Neben Fernsprech- und zum Teil auch Funkausstattung waren Beobachtungsglocken zum Leiten des Artilleriefeuers vorhanden.

Blockhaus (frz. Blockhaus)
Als Blockhaus wurde bei der Maginot-Linie ein einstöckiger Betonbunker mit geringer Wandstärke bezeichnet, in denen höchstens ein Bereitschaftsraum neben den Kampfräumen vorhanden war. Die Waffen wirkten flankierend zum Schutz der Nachbarwerke. Die mit maximal 16 Mann belegten Bunker verfügten nur über Handlüfter zum Gasschutz und Petroleumleuchten.

Großunterstand (frz. Abri)
Bis zu 250 Mann konnten in diesen betonierten Kasernen untergebracht werden. Sie gehörten zu den Intervalltruppen, die als bewegliche Einheiten zwischen den eigentlichen Festungswerken operieren sollten. In diesen Großbunkern, die es in einer oberirdischen (frz. abri de surface) und unterirdischen Variante (frz. abris-cavernes) gab, waren Ruhe- und Bereitschaftsräume, Gasschutzfilteranlage, Stromaggregat, Küche und Frischwassertank vorhanden.

Infanteriewerk (frz. Petit Ouvrage) [P.O.]
In die Infanteriewerke der Maginot-Linie waren als Artilleriewaffen nur ganz vereinzelt 8,1-cm-Granatwerfer eingebaut worden. Alle besaßen hingegen mindestens ein MG oder einen 2,5-cm-Pak/MG-Turm. Insgesamt waren diese nur mit zwischen 35 und 230 Mann belegten Anlagen wesentlich schwächer bewaffnet als die Artilleriewerke. Manche von ihnen waren für einen späteren Ausbau ausgelegt, zu dem es wegen finanzieller Restriktionen jedoch nicht mehr kam. Auch diese Werke waren mit Ruheräumen, Küche, eigener Stromversorgung usw. ausgestattet.

Kasematte (frz. Casemate)
Eine Kasematte stellte innerhalb der Maginot-Linie eine selbstständige, meist zweistöckige Kampfanlage dar. Für die bis zu 50 Mann Besatzung waren Ruhe- und Bereitschaftsräume, Gasschutzfilteranlage, Stromaggregat, Küche und Frischwassertank vorhanden. Die Waffen wirkten flankierend zum Schutz der Nachbarwerke.

Kleinkampfanlage (frz. Abri de tir)
Die verschiedenen Typen der Kleinkampfanlagen in der Maginot-Linie bestanden alle nur aus dem eigentlichen Kampfraum für MG oder Pak. Ruhe- oder Bereitschaftsräume für die Mannschaften waren nicht vorgesehen. Stromanschluss oder Gasschutz fehlten ebenso.

Bezeichnungen der Kampfblöcke
Bei den großen Befestigungsanlagen der Maginot-Linie, den Artilleriewerken (frz. Gros Ouvrage), unterschied man früher meist nur nach Kampfblöcken (frz. blocs de combat) und den Eingangsblöcken (frz. entrées). Die einen stellen das Herzstück der Festung dar, aus denen der Feuerkampf geführt wurde, die anderen sind weit davon abgesetzt zur Nachführung von Mannschaften und Munition gedacht. In neueren Veröffentlichungen werden die Kampfblöcke weiter unterteilt:

Artilleriebunker
Dieser Block verfügt nur über Turmgeschütze (7,5; 8,1 oder 13,5 cm), und die Bunkerdecke schließt mit der Oberfläche ab – alle weiteren Teile der Anlage (Bereitschaftsräume, Munitionsvorrat usw.) sind unterirdisch angeordnet.

Artilleriekasematte
Bei einem solchen Block befindet sich der Kampfraum vollständig über der Erde. Seine Artilleriewaffen (7,5; 8,1 oder 13,5 cm) wirken nur flankierend zum Schutz der Nachbarwerke. Da sie so dem direkten Beschuss entzogen sind, ragen sie ständig aus der Betonscharte heraus. Oftmals sind hier drei 7,5-cm-Kanonen nebeneinander angeordnet.

Infanteriebunker
Dieser Block verfügt nur über Panzerglocken. Die Bunkerdecke schließt mit der Oberfläche ab – alle weiteren Teile der Anlage (Bereitschaftsräume, Munitionsvorrat usw.) liegen unterirdisch. Solche Bunker waren nur mit leichten Maschinengewehren bewaffnet.

Infanteriekasematte
Ein solcher Block war mit Panzerabwehrkanonen und schweren Zwillingsmaschinengewehren, die flankierend zum Schutz der Nachbarwerke wirkten, ausgestattet. In einigen waren zusätzlich MG- oder 2,5-cm-Pak/MG-Turm eingebaut. Auf diesen Kasematten befanden sich mehrere Panzerglocken mit Maschinengewehren." [2]
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"Règion Fortifèe de Metz - 8 S.F. de la Crusnes

Ouvrage Ferme Chappy (PO)
Ouvrage Latiremont (GO)
Ouvrage Mauvais Bois (PO)
Ouvrage Bois du Four (PO)
Ouvrage Bréhain(GO)
Ouvrage Aumetz (PO)

Kasematten
Casemate de Puxieux
Casemate du Bois de Beuveille
Casemate du Haut de l'Anguille Ouest
Casemate du Haut de l'Anguille Est
Casemate du Bois de Tappe Ouest
Casemate du Bois de Tappe Est
Casemate de l'Ermitage St Quentin
Casemate de Praucourt
Casemate de Jalaumont Ouest
Casemate de Jalaumont Est
Casemate de Chénières Ouest
Casemate de Chénières Est
Casemate de Laix
Casemate de Morfontaine
Casemate de Villers la Montagne Ouest
Casemate de Villers la Montagne Centre
Casemate de Villers la Montagne Est
Casemate de Verbusch Ouest
Casemate de Verbusch Est
Casemate de la Ferme Thiery
Casemate de Bourène Ouest
Casemate de Bourène Est
Casemate Ouest de Bréhain
Casemate du Ravin de Crusnes
Casemate de Crusnes Ouest
Casemate de Crusnes Est
Casemate du Nouveau Crusnes Ouest
Casemate du Nouveau Crusnes Est
Casemate du Réservoir
Casemate de la Route d'Ottange Ouest
Casemate de la Route d'Ottange Centre
Casemate de la Route d'Ottange Est
Casemate de Tressange
Casemate de Bure
Casemate du Fond d'Havange
Casemate du Gros Bois

Abris
Abri du Gros Bois

Observatoren
Observatoire de Puxieux
Observatoire du Haut de l'Anguille
Observatoire du Haut de la Vigne
Observatoire du Bois du Four
Observatoire du Réservoir

Safety camps
Camp de Doncourt
Camp de Morfontaine
Camp d'Errouville
Camp de Ludelange" [1]

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Bild - Quellenangaben
(1) Google Earth/Google Street



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Text - Quellenangaben

[1] Wikipedia, Liste der Ouvrages der Maginot-Linie

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Ouvrages_der_Maginot-Linie

[2] Wikipedia, Maginot-Linie

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Maginot-Linie



 
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