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Lindholz, Bunker 302 - "ACE High Journal"

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Sonstige Systeme
(BARS "БАРС" Schneeleopard)
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Lindholz
  • Troposphären-Funkstation 302
  • auch als Bunker Langsdorf oder Bunker Eichenthal benannt.

54°03'46.88"N/12°43'31.80"O - 12 m.üNN
Antennen   üGND : Tower, Höhe unbekannt
Site Code             : "Siropnyi“ oder „Gromada“ (Tarnbezeichnung)
Site                     : 302
Status                  : Aufgegebene Nutzung (2. Oktober 1990)
Status heute        : Museum
Ansicht                : Zufahrt Liegenschaft, 2008
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Übersichtspläne - Bezeichnungen - Transmitterverbindungen
Linienplan (BARS System)
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Bilddokumentationen, 2009
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Beschreibungen
Link Seiten, Wikipedia
Thema, Eichenthal (Lindholz) [3]
Autor  - Wikipedia
Quelle - Wikipedia
URL    - Wikipedia
"Lindholz ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen. Die Gemeinde liegt etwa vierzig Kilometer östlich von Rostock im Amt Recknitz-Trebeltal. Die Gemeinde wurde durch den Zusammenschluss der Gemeinden Breesen, Böhlendorf und Langsdorf am 13. Juni 2004 gebildet. Der Gemeindename ist ein Kunstwort und ist abgeleitet von einem kleinen Waldgebiet – Flurname „Lindholz“.

Eichenthal wurde mit seiner Glashütte erst 1802 errichtet, vor 1780 war lt. Schmettau-Karte keine Ansiedlung vorhanden. Die Glashütte (genannt „Alte Hütte“) wurde aber bereits 1817 wieder geschlossen. Der Ort gehörte zum Gut Nütschow, wechselte aber wie dieses 1831 in großherzoglichen Besitz.

Eichenthal blieb bis nach dem Krieg 1945 eine kleine Wohnsiedlung mit wenigen Gebäuden. Erst 1986 erweiterte sich der Ort durch den Troposphärenbunker Nr. 302 der NVA. Es ist ein Tiefbunker, der in den Abhang zum Trebelmoor gegraben wurde. Seit einigen Jahren (vor 2016) ist dieser Bunker mit dem Privatbesitzer begehbar." [3]
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Thema, Troposphären-Nachrichtensystem Bars [6]
Autor  - Wikipedia
Quelle - Wikipedia
URL    - Wikipedia
"Bars – russisch Барс = Leopard – war das strategische Troposphären-Nachrichtensystems des Warschauer Paktes. Das System wurde in den 1980er Jahren analog dem NATO-System ACE High mit dem Ziel errichtet, die Führung zwischen den Ländern auch nach einem Einsatz von Kernwaffen in einem Atomkrieg aufrechtzuerhalten. Es war eine Teilkomponente des Einheitlichen Nachrichtensystems (ENS) des Warschauer Paktes.

Die Errichtung des strategischen Troposphären-Nachrichtensystems wurde im September 1980 von Militärexperten in Moskau beraten, beschlossen und den Regierungen zur Ratifizierung vorgelegt. Trotz größter ökonomischer und finanzieller Schwierigkeiten in den Ländern wurde das System außerhalb der Planinvestitionen im Zeitraum von 1982 bis 1987 realisiert, wenn auch in einigen Ländern mit Einschränkungen. So wurden z. B. in der VR Ungarn nicht alle Troposphären-Funkstationen in unterirdischen Schutzbauten (Bunkern) errichtet. In der VR Polen wurden teilweise zunächst oberirdische ungeschützte Troposphären-Funkstationen errichtet und in Betrieb genommen. Der Bau von Schutzbauten (Bunkern) in unmittelbarer Nachbarschaft begann, kam aber bis 1990 nicht zum Abschluss. Das System war stationär ausgelegt und ermöglichte auf den Achsen und Rochaden eine hohe Manövrierfähigkeit mit Nachrichtenkanälen. Für den Fall von Kampfhandlungen in der West- und Südwestrichtung war in den Stellen- und Ausrüstungsplänen (STAN) die mobile Variante des Gerätesystems aufgenommen. In der DDR erfolgte die Einführung der mobilen Variante noch im Februar 1990. Das System ging am 1. Dezember 1987 offiziell in Betrieb und wurde bis zum 7. Mai 1990 nach Programmzeiten gefahren. Danach ging es in die operative Nutzung (Dauerbetrieb). Am 14. August 1990 erfolgte die Abschaltung des Systems in der DDR, die Außerbetriebnahme aller Verbindungen.

Die DDR war mit drei Troposphären-Funkstationen beteiligt, die in geschützten Bauwerken (Bunkern) installiert waren:
Troposphären-Funkstation 301 in Wollenberg bei Bad Freienwalde (Oder) in Brandenburg,
Troposphären-Funkstation 302 in Langsdorf bei Bad Sülze in Mecklenburg-Vorpommern,
Troposphären-Funkstation 303 in Röhrsdorf bei Königsbrück in Sachsen.

Jedes der Schutzbauwerke war projektiert, gebaut und vorbereitet für die Aufnahme von vier Troposphären-Funkgerätesätzen der neuesten Generation. Jedem Gerätesatz war ein Stahlgittermast zugeordnet. Theoretisch war die Aufnahme von Verbindungen in vier Richtungen möglich. Aus ökonomischen und operativen Gründen wurden nicht alle Gerätesätze bis 1990 installiert. Je Richtung war die Bildung von 60 bzw.120 Troposphären-Funkkanälen möglich. Die Standorte der Stationen waren nach operativ-strategischen Gesichtspunkten ausgewählt und berücksichtigten die Eingliederung der NVA in den Bestand der Koalitionsstreitkräfte. So sicherte die Troposphären-Funkstation 301 in Wollenberg unter anderem die Bereitstellung von Troposphären-Funkkanälen zur Nachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung und dessen Hauptführungsstelle in Harnekop. Auf nationaler Ebene gingen die Troposphären-Funkstationen als die Stütznachrichtenzentralen 301 – 303 in das Nachrichtensystem der NVA ein. Mit diesen Bezeichnungen wurde ihre Existenz verschleiert." [6]
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Thema, Troposphären-Funkstation 302 [4]
Autor  - Wikipedia
Quelle - Wikipedia
URL    - Wikipedia
"Die Troposphären-Funkstation 302 (auch Bunker Langsdorf oder Bunker Eichenthal) ist eine Bunkeranlage des strategischen Troposphären-Nachrichtensystems Bars des Warschauer Pakts. Sie liegt im Gebiet der Gemeinde Lindholz in Mecklenburg-Vorpommern. Sie war eine von drei typengleichen Troposphären-Funkstationen auf dem Territorium der DDR. Zwei weitere Stationen waren in Wollenberg bei Bad Freienwalde (Oder) in Brandenburg und Röhrsdorf bei Königsbrück in Sachsen. Das System arbeitete alternativ zu allen anderen organisierten Nachrichtenverbindungen und sollte im Falle eines Atomkriegs die Verbindungen für die obere Führungsebene aufrechterhalten." [4]
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Link Seiten, sonstige Publikationen
Thema, Bunker 302 [5]
Autor   - 302 Bunkerbetriebsgesellschaft mbH
Quelle  - Bunker 302
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Hintergrundinformationen

"Die Bunkeranlage wurde in den Jahren von 1983 bis 1988 errichtet. In Medien und in Internetbeiträgen genanntes Fertigstellungsjahr 1986 ist unzutreffend. Zum Zeitpunkt der offiziellen Inbetriebnahme des Systems „BARS“ am 1. Dezember 1987 war die Anlage noch nicht fertiggestellt. Hauptursache dafür war der zwischenzeitliche Abzug von Baukräften zur Realisierung eines anderen militärischen Bauvorhabens. Änderungen am Projekt des Troposphären-Nachrichtensystem in der Phase seiner Realisierung führten zur Abschwächung operativer Forderungen an die Troposphärenfunkstation Langsdorf, was den Abzug der Baukräfte rechtfertigte. Die Anlage stellte somit weder etwas Besonderes noch Herausragendes dar. Mit nur einem von vier möglichen Troposphärenfunkgerätsätzen ausgestattet, blieb die Anlage Langsdorf bis 1990 im Troposphären-Nachrichtensystem fast bedeutungslos. Im nationalen Rahmen ging sie als Stütznachrichtenzentrale 302 (StNZ) in das Nachrichtensystem der NVA ein. " [4]
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heute (1)

Die militärische Nutzung der Liegenschaft wurde vollständig beendet.
2020, Das Gelände der Liegenschaft, ist unter Google Earth erkennbar.
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2008, Zufahrt zu der Liegenschaft.
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Bild - Quellenangaben
(PA) Privates Archiv
(1) Geographische Ansicht
(1) Google Earth, Google Street
(3) Wikipedia, Datei:Langsdorf.JPG
(4) Wikipedia, Datei:FNetz.jpeg
(5) Wikipedia, Datei:Bars a.jpg

Text - Quellenangaben
[1] Wikimapia.org / Militär
[1] Wikimapia
[2] Wikipedia, Logo
[3] Wikipedia, Eichenthal (Lindholz)
[4] Wikipedia, Troposphären-Funkstation 302
[5] Bunker Eichenthal
[6] Wikipedia, Troposphären-Nachrichtensystem Bars
"ace-high-journal.eu" - Alle Rechte vorbehalten - Online seit 01.01.2009
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